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Was später zu einem behäbig dahin fliessendem Strom wird, ist in seinen Anfängen ein wilder Alpenfluss, der sich durch schroffe Schluchten seinen Weg suchen muss: der Rhein. Erst in Reichenau verbinden sich die beiden Quellflüsse und das Tal wird bei Chur weiter und sanfter. An der Sonnenseite des Bündner Rheintals wird seit Jahrhunderten Rebbau betrieben. Und der Pinot noir ist seit vielen Generationen die Leitsorte. Er findet hier die idealen Bedingungen.
Die fünf Erzeuger des PINOT RhEIN sind in vier Gemeinden mit ähnlichen Bodenverhältnissen zu Hause: Muttergestein ist kalkhaltiger Bündner Schiefer, wobei der Sand- und Lehmanteil leicht variiert. Grössere Unterschiede bestehen bei Höhenlage, Regenmenge und Föhnstärke: Komponenten, die das Mikroklima spürbar beeinflussen.
Zizers liegt im Churer Rheintal in einer Hanglage, die sanft zum Rhein hin abfällt. Die Gemeinden der anderen drei liegen auf dem Gebiet der so genannten Bündner Herrschaft. Da ist zuerst einmal Malans, ein behäbiges in eine weiche Mulde gebettetes Dorf. Etwas weiter nördlich: Maienfeld, die grösste Weinbaugemeinde im Kanton Graubünden. Und gerade daran anschliessend Fläsch, die nördlichste Gemeinde der Bündner Herrschaft.
Was diese traditionellen Weinbaugemeinden gemeinsam haben, sind die fruchtbaren Schuttkegel am Fusse der steil aufragenden Berge. Dazu kommt reichlich Sonnenschein. Und quasi als Rückversicherung für reifes Traubengut, der Föhn, der warme, trockene Wind von den Bergen.
Das Ergebnis – ein Rheinwein der ganz besonderen Art.
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